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Nvidias Geforce GTX 980 Ti: Gerät gesichtet, GPU-Z-Details geleakt

Update (26. Mai 2015): GPU-Z-Screenshot geleakt
Die Spatzen pfeifen ist bereits von den Dächern: Schon sehr bald enthüllt Nvidia die Geforce GTX 980 Ti, der 6 Gigabyte VRAM und einem im Vergleich zur Titan X beschnittenen Chip nachgesagt werden. Ein nun veröffentlichter Screenshot des Diagnosetools GPU-Z listet weitere Details auf, darunter die Shader-Anzahl und die anliegenden Taktraten. Letztere belaufen sich wohl auf 1.000 Mhz, 1.075 MHz und 3.500 MHz für den GPU-Basistakt, den Boost und den Speicher. Die Werte für Rasterendstufen und Textureinheiten sind verdeckt, scheinen von GPU-Z nicht korrekt ausgelesen zu werden, so hwbattle.com. Klarheit gibt es bei der Anzahl der Shader-Einheiten. Davon sind 2.816 offenbar an Bord, was auf 22 SMM schließen lässt. Der große Bruder Titan X hat 22 SSM respektive 3.072 Shader-Kerne. Ferner heißt es, die GTX 980 Ti könnte wie die GTX 970 eine gehemmte Speicheranbindung haben – also dass nur ein bestimmter Teil des 6-GB-Speichers schnell angebunden ist. Was an der Vermutung dran ist, wird sich zeigen. Nvidia versprach nach dem GTX-970-Debakel eine nicht missverständliche Kommunikation an Presse und Endkunden.

Original-Meldung vom 23. Mai 2015

Nvidia Geforce GTX 980 Ti
Typischer Kühler: Aber die Technik der Geforce GTX 980 Ti ist eh viel spannender.

Gute Nachricht für Nvidia-Fans, schlechte für AMDs neuer bislang nicht veröffentlichter Top-Grafikkarte namens Fiji: Der Start des großen Bruders der Geforce GTX 980 steht offenbar kurz bevor. Laut Videocardz bringt Nvidia seine Geforce GTX 980 Ti bereits in den kommenden Wochen heraus. Weil schon Fotos von der Grafikkarte aufgetaucht sind, dürfte die Vermutung stimmen. Technisch bietet die Geforce GTX 980 Ti wohl einen beschnittenen GM200-Chip mit 2.816 Shader-Einheiten, dem den Anschein nach 6 Gigabyte GDDR5-Grafikspeicher zur Seite stehen. Den Bildern zufolge spart sich Nvidia erneut eine Backplate, die für Stabilität und Kühlung sorgen könnte. Auch ersichtlich sind die Stromanschlüsse: Je ein 8- und 6-poliger Stecker sind zum Betrieb nötig. In puncto Preis sind 750 bis 800 US-Dollar im Gespräch.

Meine Meinung: Heißes Teil zum gepfefferten Preis! Aber ich bin mir jetzt schon ziemlich sicher, dass sich die Kunden für eine Geforce GTX 980 Ti die Beine in den Bauch stehen werden – bezüglich der Grafikpower vermutlich zurecht.

Nvidia GTX 980 Ti: Halber Titan X & Fiji-Besieger?

Nvidia Geforce GTX 980
Vermutlich schaut die Geforce GTX 980 Ti ähnlich aus wie das abgebildete Modell ohne Ti-Suffix.

Nvidias kommende Oberklasse-Grafikkarte, die vermutlich die Bezeichnung Geforce GTX 980 Ti trägt, steht wohl kurz vor der Veröffentlichung. Während es bislang hieß, Nvidia warte auf einen günstigen Zeitpunkt für den Start, soll letzterer aktuellen Meldungen nach spätestens Ende Mai 2015 erfolgen.  So möchte Nvidia dem Konkurrenten AMD und dessen Grafikkarten der Fiji-Serie (Vorstellung im Sommer 2015) zuvorkommen. Anscheinend basiert die Geforce GTX 980 Ti auf den gleichen Grafikchip wie die 1.200 Euro teure Geforce GTX Titan X, dem GM200 mit einer Besonderheit.  Während bei der Titan X der GM200-400 zum Einsatz kommt, rechnet bei der Geforce GTX 980 Ti wohl eine leicht abgespeckte Variante namens GM200-310. Als sicher gelten jedoch satte 3.072 Shader-Einheiten. Ein weiterer Unterschied betrifft den Grafikspeicher: Von den verbauten 12 Gigabyte bei der Titan X bleiben bei der neuen GTX 980 Ti nur noch die Hälfte übrig. Das ist immerhin 50 Prozent mehr als bei der gleichnamigen Nvidia-Grafikkarte ohne Ti-Suffix. Details zu Taktraten sind bislang nicht bekannt.

Meine Meinung: Bezüglich der Technik brauche ich kaum Worte zu verlieren. Die Geforce GTX 980 Ti dürfte in der Praxis ein superschneller Pixelbeschleuniger sein – und es bleibt spannend, ob AMD mit seiner Fiji-Generation überhaupt mithalten kann. Den Extra-Turbo lässt sich Nvidia aber bestimmt fürstlich bezahlen. Bereits Modelle mit GTX-980-Chip kosten derzeit über 500 Euro. Das ist weit jenseits dessen, was ich maximal für eine Grafikkarte ausgeben möchte. Schade …

AMD Radeon R9-390X (Fiji): Klein dank Wasserkühler

AMD Radeon R9-390X – Design
Für eine High-end-Grafikkarte fällt die R9-390X offenbar sehr kurz aus – dank High Bandwidth Memory.

Update (7. Mai 2015): Fiji-Design gesichtet
Die Radeon R9-390X kommt voraussichtlich in zwei Versionen auf den Markt: Zum einen will AMD eine klassische Version mit Luftkühler bringen, zum anderen ist ein kompaktes Modell mit Wasserkühler geplant, berichtet chiphell.com. Weil durch den Einsatz von neuer HBM-Technik keine Speicherbausteine um die GPU platziert werden müssen, fällt die Grafikkarte selbst vergleichsweise kurz aus – 20 Zentimeter Länge behauptet die Quelle. Der Wasserkühler bedeckt offenbar die komplette Karte und somit auch die hitzigen Spannungswandler, für die demnach kein separater Lüfter benötigt wird.

Original-Meldung vom 1. Mai 2015
Während Nvidia mit der Maxwell-Generation seit Monaten neue Grafikkarten auf den Markt hat (etwa GTX 980 und 960), warten die AMD-Fans weiterhin vergeblich auf den Konter. Das derzeitige Top-Modell Radeon R9-290X hat schon über 1,5 Jahre auf den Buckel und hingt der Konkurrenz nicht nur in Sachen 3D-Leistung, sondern auch bei der Energieeffizienz hinterher. Gleichzeitig gibt es mit AMDs Freesync-Technik und DirectX 12 von Microsoft wichtige Techniken, die entweder nur wenige AMD-Grafikkarten unterstützen oder nur zu Teilen. Höchste Zeit also, dass die unter dem Codename Fiji bekannte neue Grafikkartengeneration erscheint. Frische Infos deuten auf einen Release im August hin; zur Spielemesse E3 im Juni könnte eine offizielle Ankündigung erfolgen.

AMD Radeon R9-390X – Specs
Die Webseite videocardz.com hat inoffizielle Infos zur Radeon R9-390X von AMD veröffentlicht. Inwiefern diese wahr sind, lässt sich derzeit nicht endgültig klären.

Was bietet AMDs R9-390X?
Die Info zum Termin stammt von hotchips.org, wonach AMD am 25. August eine Präsentation über neue Grafiktechnologie und Speicher halten will.  Es ist denkbar, dass es dabei um das kommende Top-Modell R9-390X mit sogenannter HBM-Technik geht. Das Kürzel steht für High Bandwidth Memory; der gestapelte Speicher (produziert von Hynix) soll bei der R9-390X mit 4.096 Bit angebunden sein.  Gerüchten zufolge erlaubt das maximal 4 Gigabyte Grafikspeicher, wobei AMD dank eines Verbunds wohl die doppelte Menge unterbringen möchte. Von den für 3D-Berechnungen wichtigen Stream-Prozessoren sind vermutlich 4.096 an Bord. Für eine Oberklasse-Grafikkarte typisch bekommt die Karte über zwei externe Anschlüsse Strom. Wobei noch unklar ist, ob je ein 6- und 8-Pin-Stecker oder zwei 8-Pin-Stecker vorgesehen sind.

Meine Meinung: Es wird höchste Zeit, dass AMD die Fiji-Generation auf den Markt bringt. Denn  auch wenn die aktuellen Modelle keineswegs schlecht sind, hat Konkurrent Nvidia momentan die besseren Grafikkarten im Angebot – auf 3D-Leistung und Energieeffizienz bezogen. Außerdem belebt Konkurrenz den Markt: Also los AMD, haltet eure Fans (ich bin auch einer) nicht noch länger hin!