Radeon-300-Serie: AMD betreibt Rebranding

AMD Radeon 300 Series
Die Liste ist weder offiziell noch bestätigt, liefert dennoch Infos zum Rebranding der Radeon-300-Serie.

Einige AMD-Grafikkarten der Radeon-300-Serie für den OEM-Markt sind bereits bekannt; hier vergibt der Hersteller nur neue Namen für alte Chips. Beispielsweise feiert die R9-285 als R9-380 („Tonga Pro“) ihr Wiedersehen. Anpassungen an den Taktraten sind zwar denkbar, der Grafikchip bleibt aber der gleiche. Dies gilt für weitere bereits erhältliche Grafikkarten, etwa für die R9-370 und R9-350 (ehemals R9-270X respektive R7-250). Spannend bleibt die Frage nach der Bezeichnung für die alten Modelle R9-290(X). Denn deren genauen Namen verrät die Übersicht von videocardz.com nicht. Für diese Grafikkarten sieht die Quelle dafür standardmäßig 8 Gigabyte VRAM vor – die entsprechenden Vorgänger nutzen die Hälfte, nur einige Custom-Designs von Board-Partnern spendieren ebenfalls satte 8 GB Grafikspeicher. Da wohl Chip- und Speichertaktraten steigen, hat AMD einige Optimierungen vorgenommen. Weiterhin bleibt offen, ob Fiji tatsächlich als R9-390(X) debütiert oder nicht. Jüngste Meldungen gehen davon aus, dass AMD ähnlich wie Nvidia mit seiner Titan-Reihe ein neues Segment mit Oberklasse-Grafikkarten etabliert – natürlich mit eigenem (stark klingendem) Namen. Übrigens: Auch bei den Grafikchips für Notebooks & Co. betreibt AMD anscheinend Rebranding mit der Radeon-M300-Serie.

Meine Meinung: Sogenanntes Rebranding stufe ich persönlich als Täuschungsversuch an potenzielle Kunden ein. AMD ist damit aber nicht allein … Hier sollten die entsprechenden Hersteller dringlich den Weg der klaren Kommunikation wählen. Und mal im Ernst: Ein alter Grafikchip ist ja nicht per se schlecht. Wozu braucht er bitte im Folgejahr einen neuen Namen!?

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