Ebay: Verkaufsprovision zum 6. Mai 2015 erhöht

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3, 2, 1 … meins! Zum 6. Mai 2015 zahlen Sie mehr Provision an Ebay.

Jetzt schnell noch die alte Spielekonsole oder den MP3-Player loswerden: Zum 6. Mai 2015 tritt eine Gebührenänderung bei Ebay in Kraft, die Privatverkäufer mehr als bisher zur Kasse bittet. So gilt die Verkaufsprovision in Höhe von 10 Prozent nicht mehr für den Verkaufserlös selbst, sondern für den Gesamtpreis inklusive Versand- und Verpackungskosten – natürlich nur, sofern Ihre Auktion erfolgreich beendet wurde. Von den sogenannten 0-Cent-Auktionen verabschiedet sich Ebay gänzlich. Und die Angebotsgebühr für Auktionen mit einem Startpreis von 1 Euro berechnet Ebay ab der 20 Auktion pro Monat. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass für die ersten 20 Auktionen keine Angebotsgebühr fällig wird. Letztere ist nicht erstattungsfähig und beträgt 50 Cent pro Auktion. Des Weiteren erhöhen sich die Kosten für Zusatzoptionen wie „Startzeitplanung“ (von 10 auf 20 Cent) und „Angebote mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste“ (von 39 auf 50 Cent).

Meine Meinung: Die letzte Anpassung der AGB beziehungsweise Erhöhung der Verkaufsprovision sowie Zusatzoptionen ist meines Wissens ungefähr ein Jahr her. Damals fand ich die Anpassung gut, denn sie vereinfachte das Prozedere. Jetzt handelt es sich nur um eine Erhöhung. Das finde ich per se doof! Machen junge Start-ups wie Shpock dem Unternehmen (so stark) zu schaffen!?

Microsoft Build 2015: Viel Code & echte Highlights

Microsoft Build 2015
Microsoft nutzt die Build 2015, um frische Einblicke in Windows 10 zu geben.

Die eigene Entwicklerkonferenz Build nutzt Microsoft seit eher, um Software-Herstellern Einblicke in aktuelle Produkte und Projekte zu geben. Zum Auftakt der diesjährigen Build (29.4. bis 1.5.2015) begrüßte Microsoft-Chef Satja Nadella die geladenen Gäste mit erreichten Meilensteinen und Visionen: Die Windows-Firma will bis 2018 das neue Betriebssystem auf eine Milliarde Geräte installiert haben. Windows 10 ist anders als die Betriebssysteme von Apple (Mac OS, iOS) und Google (Chrome OS, Android) eine Software, die auf stationären und mobilen Geräten funktioniert. Es soll einen gemeinsamen App Store geben; für Business-Kunden wird ein separater Store eingerichtet, der zusätzliche Bezahlmöglichkeiten unterstützt. Dass Apple- und Android-Apps unter Windows 10 lauffähig sein werden (dank Visual Studio), bedeutet ein großer Fortschritt für die Nutzer. Microsoft stellte darüber hinaus neue Funktionen des Lockscreens vor: Der bietet – sofern die entsprechende Option aktiviert ist – Hilfen zu bestimmten Windows-10-Funktionen an, beispielsweise für die Sprachsteuerung Cortana.

Lange Zeit war der Nachfolger des Internet Explorers unter dem Projektnamen Spartan bekannt. Auf der Build 2015 verriet Microsoft nun den offiziellen Namen: „Microsoft Edge“ (kurz: ME) heißt der neue Browser, der mit vielen Möglichkeiten der Individualisierung Nutzer locken soll und Cortana integriert hat.

Zum Abschluss der 2,5-stündigen Keynote präsentierte Microsoft erneut seine VR-Brille HoloLens. Dieses mit zahlreichen Sensoren gespickte Gadget lässt die reale und digitale Welt miteinander verschmelzen. Ein Microsoft-Mitarbeiter rüstete die Bühne dank HoloLens mit Skype-Fenster, Outlook-Kalender und Videoplayer aus, die er frei an einer echten Wand heftete. Die VR-Brille diente auch als Lernhilfe für Studierende und als Co-Prozessor für einen kleinen Roboter. Große Unternehmen wie Walt Disney oder die NASA bekundigten bereits ihr Interesse an HoloLens.

Meine Meinung: Ich bin sehr gespannt auf Windows 10, denn es soll mein angestaubtes Windows 7 in Rente schicken. Spieler hat Microsoft mit dem neuen DirectX eh schon an der Angel. Ich hoffe, dass sich das neue Betriebssystem aber auch mit anderen Merkmalen qualifiziert und ein würdiger Windows-8/8.1-Nachfolger wird. Wie sich neue Software-Bestandteile wie der IE-Nachfolger Microsoft Edge gegen die etablierte Konkurrenz schlägt, ist noch mal ein eigenes Kapitel. Das Konzept „persönlicher Browser“ ist zumindest ansprechend. Der VR-Brille von Microsoft stehe ich allerdings skeptisch gegenüber: Ja, sie ist eine tolle Erfindung und sicher eine Bereicherung für uns. Ich fürchte nur, dass man mit der HoloLens womöglich mal komplett in die virtuelle Welt eintaucht – und die Realität um sich herum vergisst …

Die Keynote -Highlights im 3,5-Minuten-Video.

LG G4: Auch ein Rücken kann entzücken

Lg G4
Mit seiner ledernen Rückseite macht das LG G4 optisch einiges her.

Nach dem Galaxy S6 und S6 Edge sowie dem HTC One M9 kommt auch LG mit einem neuen Top-Smartphone um die Ecke: Das LG G4 reiht sich in puncto Hardware-Ausstattung in die Oberliga ein. Neben einem 5,5-Zoll-Display mit mehr Pixeln als die meisten Fernseher, einem sechskernigen Prozessor und satten 3 Gigabyte Arbeitsspeicher packt LG flinken LTE-Mobilfunk, WLAN-ac und Bluetooth 4.1 ins Gerät.

Offizielle Produktdaten:
• CPU: Qualcomm Snapdragon 808 mit X10 LTE
• Bildschirm: 5,5 Zoll (ca. 14 cm), Quad HD IPS Quantum Display (2560 x 1440, 538 ppi)
• Speicher: 32 GB eMMC ROM, 3 GB LPDDR3 RAM / microSD Speicher-Slot für bis zu 2 TB
• Kamera: Rückseite 16 MP mit F1.8 Blende (Lichtstärke) / OIS 2.0, Front 8 MP mit F2.0 Blende (Lichtstärke)
• Batterie: 3.000 mAh (austauschbar)
• Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop
• Abmessungen: 9 x 76.1 x 6.3 – 9.8 mm
• Gewicht: 155 g
• Netzwerkunterstützung: LTE 300Mbps, HSDPA+ 42 Mbps
• Verbindungstechnologien: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac; Bluetooth 4.1LE; NFC; USB 2.0; Miracast
• Farben: Metallic-Silber, Metallic-Gold, Keramik-Weiß; Naturleder: Schwarz, Braun, Rot; Weitere: Expert-Modus, Intervall-Aufnahme, Quick Shot

Nicht gänzlich neu, dennoch eine Seltenheit: Das LG G4 gibt es wahlweise mit einer Rückseite aus edlem Leder (Preis: 699 Euro, normale Version: 649 Euro). Zudem ist das Smartphone-Display leicht gekrümmt und soll sich so besser ans Gesicht schmiegen (beim Telefonieren). Das LG G4 ist das erste Smartphone mit der hauseigenen UX-4.0-Nutzeroberfläche, die mit „Quick Shot“ (Kameraschnellstart) , „Smart Gallery“-Funktion (optimierte Galerie), „Smart Notice“ (personalisierte News) und „Quick Help“ (Hilfe zur Gerätehandhabung) ausgerüstet ist. Dank einer Partnerschaft mit Google erhalten Käufer eines LG G4 100 Gigabyte Cloud-Speicher für zwei Jahre kostenlos. Einige Volkswagen-Modelle unterstützen zudem „MirrorLink“ – eine Technik, die den Displayinhalt des LG G4 auf das Amaturenbrett überträgt.

Zum 28. April 2015 startete der Verkauf in Korea. Demnächst soll es in rund 180 weiteren Ländern verfügbar sein.

Meine Meinung: Ein Smartphone ist ein Gerät, das man ständig mit sich rumträgt, aus der Tasche packt und drauf starrt. Klar, sollte die Technik auf aktuellem Stand sein. Wichtiger finde ich aber, dass das Smartphone auch optisch was hermacht. Am besten ist es individuell – besonders gut hat das Motorola mit dem eigenen Konfigurator umgesetzt (Link). Hier wählen Sie Farbe, Material und gegebenenfalls Gravur selbst. LGs G4 mit Lederrückseite ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Gut so!

Intel Skylake: Namen und Spezifikationen

Intel Skylake
Intels Skylake-Generation zum ersten Mal mit konkreten Modellnamen.

Ende 2015 löst Intels Skylake-Baureihe die aktuellen Haswell- (Desktop) und Broadwell-Chips (Mobile) ab. Im Internet kursieren bereits konkrete Modellnamen und erste Prozessormerkmale. Eine von benchlife.com veröffentlichte Tabelle nennt zehn Skylake-Chips für die neue Plattform 1151, darunter das Flaggschiff Core i7-6700K und den kleinsten Einsteiger Core i5-6400T. Beide sind native Quad-Cores, aber nur der Core i7 verarbeitet dank Hyperthreating bis zu acht Tasks gleichzeitig. Dafür begnügt sich der Core i5 mit T-Suffix laut Tabelle mit nur 35 Watt (TDP). Was in Hinblick auf Energieeffizenz die bislang nicht geleakte Core-i3-Reihe der Skylake-Generation bietet, lässt sich nur erahnen.  Fakt ist, dass Intel auf den neuen 14-Nanometer-Fertigungsprozess setzt. Außerdem ist klar, dass frische Chipsätze ebenfalls erscheinen werden. Als Namen machen der Z170, Z150, Q170, Q150, B150 und H110 die Runde. Spannend bleibt auch, was es mit der Unterstützung von DDR4 und DDR3L auf sich hat.

Meine Meinung: Seit der zweiten Core-i-Serie hat sich hinsichtlich der Prozessorleistung eher wenig getan; Intels Augenmerk lag klar auf der integrierten Grafiklösung. Ich hoffe, Intel nutzt die neuen Technologien (DDR4, 14 nm), um deutlich mehr Tempo aus den Chips herauszuholen.

Mut für Neues

Hamburg, 25. April 2015: Draußen ist es schon lange dunkel, in meiner 2-Zimmer-Wohnung auch. Nur Monitor und Tastatur erleuchten die Umgebung. Um mich herum einsame Stille.

Die Situation ist optimal, (um klare Gedanken zu sammeln …), um meinen ersten Post in meinem neuen Blog zu schreiben.  Wer bin ich? Was mache ich? Und um was geht es hier in diesem Blog mit dem doch geheimnisvollen Namen?  Viele Fragen …

Mein Name ist Florian Schmidt, geboren und aufgewachsen im Großstadtdschungel: in Berlin. Dort wohne ich aber schon seit 2010 nicht mehr. Als interessierter Computer-Nutzer und leidenschaftlicher Zocker seit Kindertagen beschäftigte ich mich damals wie heute intensiv mit Technik. Super Nintendo, erste DOS-Erfahrungen, Windows 98 und das erste Mal ins Internet eingewählt: Diese riesige und sich stetig entwickelte Welt ist einfach faszinierend und fesselnd! Sie ist ein Teil von mir.

Genauso wie das Schreiben! Ich bin jemand, der seine Gedanken und Ideen lieber auf Papier schreibt oder eben ins Internet tippt, als große Reden zu schwingen. Klar, bin ich auch mal für ein Pläuschchen zu haben. Und in vielen Situationen ist das gesprochene Wort stärker als das geschriebene. Aber aus einfachen Buchstaben schöne Wörter zu formen, diese in kreative Sätze zu verpacken und aus denen einen zusammenhängenden Text mit rotem Faden zu kreieren, das lieber Leser, das ist die Kunst.

Wenn ich es mir also aussuchen könnte, wäre ich gern jemand, der über Technik schreibt. Und tatsächlich, das tue ich beruflich für ein namhaftes Unternehmen. Hier in diesem Blog soll es ab sofort auch technisch zur Sache gehen. Die Vorteile liegen auf der Hand: eigener Stil, eigene Formate, eine Eigenentwicklung. Oder anders formuliert: keine fragwürdigen Vorgaben, kein Stillstand. Kein klassischer Neubeginn, sondern viel mehr der Mut für Neues!

Starten möchte ich mit einer Kolumne, die wöchentlich erscheinen soll. Weitere Projekte sind in der Planung. Achso: Das mit dem Berliner Freigeist sollte ja nun klar sein. Oder!?

Technik im Allgemeinen & PC-Hardware im Speziellen