Intel Skylake: Details zur GT4-Grafikeinheit

Intel Skylake – Modelldetails
Das Skylake-Line-up samt einigen Details.

Bisher gibt es von Intel folgende in bestimmten Prozessorserien integrierte Grafikeinheiten: GT1, GT2, GT3 und GT3e (wie GT3, aber mit 128 MiByte L4-Zwischenspeicher). Mit Intels Skylake-Generation (speziell für Mobile) kommen offenbar schnellere Grafikeinheiten hinzu: die GT4 und GT4e. Auf einer geheimen Folie, die man Intel zuschreibt, übertreffen die neuen Grafikeinheiten die alten dank 72 sogenannten Execution Units um bis zu 50 Prozent. Dazu sei angemerkt, dass die Werte in syntetischen Benchmarks (3DMark Vantage, 3DMark 11) ermittelt wurden, in denen schon in der Vergangenheit Intel-Grafikeinheiten relativ gut abgeschnitten haben. Die Spieleleistung sollte gegenüber dem Vorgänger trotzdem besser ausfallen – nicht zuletzt wegen Verbesserungen in der Architektur (Gen9). Des Weiteren erhöht sich mit Skylake für den Mobile-Bereich die Akkulaufzeit beziehungsweise der Energiebedarf scheint sich zu reduzieren.  Eine weitere Folie gibt mehr Infos preis: Demnach bringt Intel die Grafikeinheit GT4e auch auf den Sockel 1151. Für Skylake-U ist der Vorgänger GT3e mit 64 MiByte Speicher vorgesehen. Die Broadwell-U-Chips müssen ohne L4-Speicher auskommen  und setzen auf die GT3.

Meine Meinung: Mehr Grafikleistung bei gleichzeitig reduziertem Strombedarf für lange Akkulaufzeiten liest sich wunderbar. Ob Intel es tatsächlich schafft, alle genannten Vorteile umzusetzen, wage ich allerdings zu bezweifeln. Ich tippe darauf, dass die GT4 und GT4e einen messbaren Grafikschub bringen, aber in der Praxis ein Notebook genauso früh schlapp macht wie mit einer Vorgänger-Grafikeinheit.

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