Kategorie-Archiv: News

Nvidia GTX 980 Ti: Halber Titan X & Fiji-Besieger?

Nvidia Geforce GTX 980
Vermutlich schaut die Geforce GTX 980 Ti ähnlich aus wie das abgebildete Modell ohne Ti-Suffix.

Nvidias kommende Oberklasse-Grafikkarte, die vermutlich die Bezeichnung Geforce GTX 980 Ti trägt, steht wohl kurz vor der Veröffentlichung. Während es bislang hieß, Nvidia warte auf einen günstigen Zeitpunkt für den Start, soll letzterer aktuellen Meldungen nach spätestens Ende Mai 2015 erfolgen.  So möchte Nvidia dem Konkurrenten AMD und dessen Grafikkarten der Fiji-Serie (Vorstellung im Sommer 2015) zuvorkommen. Anscheinend basiert die Geforce GTX 980 Ti auf den gleichen Grafikchip wie die 1.200 Euro teure Geforce GTX Titan X, dem GM200 mit einer Besonderheit.  Während bei der Titan X der GM200-400 zum Einsatz kommt, rechnet bei der Geforce GTX 980 Ti wohl eine leicht abgespeckte Variante namens GM200-310. Als sicher gelten jedoch satte 3.072 Shader-Einheiten. Ein weiterer Unterschied betrifft den Grafikspeicher: Von den verbauten 12 Gigabyte bei der Titan X bleiben bei der neuen GTX 980 Ti nur noch die Hälfte übrig. Das ist immerhin 50 Prozent mehr als bei der gleichnamigen Nvidia-Grafikkarte ohne Ti-Suffix. Details zu Taktraten sind bislang nicht bekannt.

Meine Meinung: Bezüglich der Technik brauche ich kaum Worte zu verlieren. Die Geforce GTX 980 Ti dürfte in der Praxis ein superschneller Pixelbeschleuniger sein – und es bleibt spannend, ob AMD mit seiner Fiji-Generation überhaupt mithalten kann. Den Extra-Turbo lässt sich Nvidia aber bestimmt fürstlich bezahlen. Bereits Modelle mit GTX-980-Chip kosten derzeit über 500 Euro. Das ist weit jenseits dessen, was ich maximal für eine Grafikkarte ausgeben möchte. Schade …

AMD Radeon R9-390X (Fiji): Klein dank Wasserkühler

AMD Radeon R9-390X – Design
Für eine High-end-Grafikkarte fällt die R9-390X offenbar sehr kurz aus – dank High Bandwidth Memory.

Update (7. Mai 2015): Fiji-Design gesichtet
Die Radeon R9-390X kommt voraussichtlich in zwei Versionen auf den Markt: Zum einen will AMD eine klassische Version mit Luftkühler bringen, zum anderen ist ein kompaktes Modell mit Wasserkühler geplant, berichtet chiphell.com. Weil durch den Einsatz von neuer HBM-Technik keine Speicherbausteine um die GPU platziert werden müssen, fällt die Grafikkarte selbst vergleichsweise kurz aus – 20 Zentimeter Länge behauptet die Quelle. Der Wasserkühler bedeckt offenbar die komplette Karte und somit auch die hitzigen Spannungswandler, für die demnach kein separater Lüfter benötigt wird.

Original-Meldung vom 1. Mai 2015
Während Nvidia mit der Maxwell-Generation seit Monaten neue Grafikkarten auf den Markt hat (etwa GTX 980 und 960), warten die AMD-Fans weiterhin vergeblich auf den Konter. Das derzeitige Top-Modell Radeon R9-290X hat schon über 1,5 Jahre auf den Buckel und hingt der Konkurrenz nicht nur in Sachen 3D-Leistung, sondern auch bei der Energieeffizienz hinterher. Gleichzeitig gibt es mit AMDs Freesync-Technik und DirectX 12 von Microsoft wichtige Techniken, die entweder nur wenige AMD-Grafikkarten unterstützen oder nur zu Teilen. Höchste Zeit also, dass die unter dem Codename Fiji bekannte neue Grafikkartengeneration erscheint. Frische Infos deuten auf einen Release im August hin; zur Spielemesse E3 im Juni könnte eine offizielle Ankündigung erfolgen.

AMD Radeon R9-390X – Specs
Die Webseite videocardz.com hat inoffizielle Infos zur Radeon R9-390X von AMD veröffentlicht. Inwiefern diese wahr sind, lässt sich derzeit nicht endgültig klären.

Was bietet AMDs R9-390X?
Die Info zum Termin stammt von hotchips.org, wonach AMD am 25. August eine Präsentation über neue Grafiktechnologie und Speicher halten will.  Es ist denkbar, dass es dabei um das kommende Top-Modell R9-390X mit sogenannter HBM-Technik geht. Das Kürzel steht für High Bandwidth Memory; der gestapelte Speicher (produziert von Hynix) soll bei der R9-390X mit 4.096 Bit angebunden sein.  Gerüchten zufolge erlaubt das maximal 4 Gigabyte Grafikspeicher, wobei AMD dank eines Verbunds wohl die doppelte Menge unterbringen möchte. Von den für 3D-Berechnungen wichtigen Stream-Prozessoren sind vermutlich 4.096 an Bord. Für eine Oberklasse-Grafikkarte typisch bekommt die Karte über zwei externe Anschlüsse Strom. Wobei noch unklar ist, ob je ein 6- und 8-Pin-Stecker oder zwei 8-Pin-Stecker vorgesehen sind.

Meine Meinung: Es wird höchste Zeit, dass AMD die Fiji-Generation auf den Markt bringt. Denn  auch wenn die aktuellen Modelle keineswegs schlecht sind, hat Konkurrent Nvidia momentan die besseren Grafikkarten im Angebot – auf 3D-Leistung und Energieeffizienz bezogen. Außerdem belebt Konkurrenz den Markt: Also los AMD, haltet eure Fans (ich bin auch einer) nicht noch länger hin!

Spam 2015: Amerika ist erneut Nummer 1

Spam 2015
Das Spam-Aufkommen in Deutschland ist in den vergangen Quartalen stetig gesunken, laut SophosLabs.

Meine Meinung: Die Grafik spricht für sich. Und Platz 1 ist mal ausnahmsweise nicht der beste Rang. Generell gilt: Öffnen Sie keine Links oder angehängte Inhalte in E-Mails, deren Absender Sie nicht kennen beziehungsweise vertrauen. Häufig kopieren die Versender dreist Designs und Logos namhafter Unternehmen, um eine täuschend echte E-Mail zu versenden. Besonders Geldinstitute fragen beispielsweise keine persönlichen Daten via E-Mail ab; so was erfolgt per klassischem Postweg oder in einer Filiale. Als intensiver Gmail-Nutzer kann ich zum E-Mail-Dienst von Google sagen, dass die integrierten Spam-Schutzmechanismen sehr gut funktionieren. Teilweise zu gut: Ein regelmäßiger Blick in den Spam-Ordner kann sich lohnen, um verloren geglaubte Nachrichten zu finden.

AMD Zen: Roadmaps offenbar Fakes

Update (3. Mai 2015): Alles fake?
Der Betreiber von planet3dnow.de wurde von AMD direkt angeschrieben wegen der geleakten Präsentationsfolien. Sie seien falsch und wurden zumindest bei planet3dnow.de auf Bitten von AMD gelöscht.

AMD-Zen-Aufbau
So soll AMDs ZEN-Kern aufgebaut sein.

Update (30. April 2015): Neue Roadmaps & Details
Nicht-offizielle Roadmaps sind zwar immer mit Vorsicht zu genießen, doch im Zweifel darf man ja auch mal träumen. Im Forum von planet3dnow.de sind AMDs Pläne für Desktop- und Mobile-Prozessoren aufgetaucht. Demnach stellt der Chip-Hersteller komplett auf 14-Nanometer-Technik um. Die „Summit Ridge“-Reihe stellt die Flaggschiff-Prozessoren mit bis zu acht Rechenkernen und ohne integrierter Grafikeinheit. Die in der Mittelklasse angesiedelte „Bristol Ridge“-Serie bringt AMD als APU heraus; hier sind vier Kerne und eine als „Next Generation GCN Graphics Compute Unit“ an Bord. Für Mini-Computer & Co. ist die neue „Basilisk“-APU vorgesehen, die nur noch über zwei Rechenkerne verfügt. Den Mobile-Bereich will AMD 2016 offenbar mit auf Energieeffizienz getrimmten Bristol-Ridge-, Basilisk- und – exklusiv für Mobile – Styx-APUs versorgen. Bis auf die letztgenannte Baureihe setzen alle auf Zen-Kerne, deren Aufbau eine dritte Folie genauer beleuchtet. Vier Kerne bilden offenbar eine Einheit, die sich einen gemeinsamen Level-3-Cache (8 Megabyte) teilen muss.

Original-Meldung vom 28. April 2015

AMD Zen
AMD Zen (rechts) weist eine neue Mikroarchitektur auf.

Im Vorfeld des „AMD Financial Analyst Day“ (6. Mai 2015) ist eine Präsentationsfolie zu AMDs kommender Mikroarchitektur Zen an die Öffentlichkeit gelangt, die Aufschluss über den Prozessoraufbau gewährt. Demnach spart sich AMD die Aufteilung der sogenannten Integer-Einheit, wie es noch bei den Zen-Vorgängern der Fall war. Die Anzahl der Pipelines steigt von vier auf sechs. Anscheinend kann  ein Rechenkern zwei Integer-Threads gleichzeitig beackern – so lassen sich die Pfeile im Diagramm zumindest deuten. Folglich wird ein physischer Kern als zwei logische erkannt. Bezüglich der Gleitkommaeinheit passt AMD wohl nur die Anbindung der FMACs an; statt 128 Bit stehen Zen die doppelte Menge zur Verfügung. Der Quelle nach schrumpft die Kern-Fläche beim Zen auf zehn Quadratmillimeter (Vergleich: Bulldozer – 19,42 Quadratmillimeter).

Meine Meinung: Bisher liest sich das geleakte Material zu AMD Zen wenig spektakulär. Der vermutliche Wechsel von CMT zu SMT dürfte die Leistung beim Multitasking erhöhen – aber Konkurrent Intel setzt bereits seit Jahren auf SMT. Die Bit-Verdopplung auf 512 beim AVX-Befehlssatz sorgt zwar theoretisch für mehr Power bei Multimedia-Anwendungen, 3D-Bearbeitung & Co. Praktisch muss sich dies aber erst mal beweisen. Ich bin gespannt und drück AMD die Daumen.

Ebay: Verkaufsprovision zum 6. Mai 2015 erhöht

Ebay-Logo
3, 2, 1 … meins! Zum 6. Mai 2015 zahlen Sie mehr Provision an Ebay.

Jetzt schnell noch die alte Spielekonsole oder den MP3-Player loswerden: Zum 6. Mai 2015 tritt eine Gebührenänderung bei Ebay in Kraft, die Privatverkäufer mehr als bisher zur Kasse bittet. So gilt die Verkaufsprovision in Höhe von 10 Prozent nicht mehr für den Verkaufserlös selbst, sondern für den Gesamtpreis inklusive Versand- und Verpackungskosten – natürlich nur, sofern Ihre Auktion erfolgreich beendet wurde. Von den sogenannten 0-Cent-Auktionen verabschiedet sich Ebay gänzlich. Und die Angebotsgebühr für Auktionen mit einem Startpreis von 1 Euro berechnet Ebay ab der 20 Auktion pro Monat. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass für die ersten 20 Auktionen keine Angebotsgebühr fällig wird. Letztere ist nicht erstattungsfähig und beträgt 50 Cent pro Auktion. Des Weiteren erhöhen sich die Kosten für Zusatzoptionen wie „Startzeitplanung“ (von 10 auf 20 Cent) und „Angebote mit nicht öffentlicher Bieter-/Käuferliste“ (von 39 auf 50 Cent).

Meine Meinung: Die letzte Anpassung der AGB beziehungsweise Erhöhung der Verkaufsprovision sowie Zusatzoptionen ist meines Wissens ungefähr ein Jahr her. Damals fand ich die Anpassung gut, denn sie vereinfachte das Prozedere. Jetzt handelt es sich nur um eine Erhöhung. Das finde ich per se doof! Machen junge Start-ups wie Shpock dem Unternehmen (so stark) zu schaffen!?

Microsoft Build 2015: Viel Code & echte Highlights

Microsoft Build 2015
Microsoft nutzt die Build 2015, um frische Einblicke in Windows 10 zu geben.

Die eigene Entwicklerkonferenz Build nutzt Microsoft seit eher, um Software-Herstellern Einblicke in aktuelle Produkte und Projekte zu geben. Zum Auftakt der diesjährigen Build (29.4. bis 1.5.2015) begrüßte Microsoft-Chef Satja Nadella die geladenen Gäste mit erreichten Meilensteinen und Visionen: Die Windows-Firma will bis 2018 das neue Betriebssystem auf eine Milliarde Geräte installiert haben. Windows 10 ist anders als die Betriebssysteme von Apple (Mac OS, iOS) und Google (Chrome OS, Android) eine Software, die auf stationären und mobilen Geräten funktioniert. Es soll einen gemeinsamen App Store geben; für Business-Kunden wird ein separater Store eingerichtet, der zusätzliche Bezahlmöglichkeiten unterstützt. Dass Apple- und Android-Apps unter Windows 10 lauffähig sein werden (dank Visual Studio), bedeutet ein großer Fortschritt für die Nutzer. Microsoft stellte darüber hinaus neue Funktionen des Lockscreens vor: Der bietet – sofern die entsprechende Option aktiviert ist – Hilfen zu bestimmten Windows-10-Funktionen an, beispielsweise für die Sprachsteuerung Cortana.

Lange Zeit war der Nachfolger des Internet Explorers unter dem Projektnamen Spartan bekannt. Auf der Build 2015 verriet Microsoft nun den offiziellen Namen: „Microsoft Edge“ (kurz: ME) heißt der neue Browser, der mit vielen Möglichkeiten der Individualisierung Nutzer locken soll und Cortana integriert hat.

Zum Abschluss der 2,5-stündigen Keynote präsentierte Microsoft erneut seine VR-Brille HoloLens. Dieses mit zahlreichen Sensoren gespickte Gadget lässt die reale und digitale Welt miteinander verschmelzen. Ein Microsoft-Mitarbeiter rüstete die Bühne dank HoloLens mit Skype-Fenster, Outlook-Kalender und Videoplayer aus, die er frei an einer echten Wand heftete. Die VR-Brille diente auch als Lernhilfe für Studierende und als Co-Prozessor für einen kleinen Roboter. Große Unternehmen wie Walt Disney oder die NASA bekundigten bereits ihr Interesse an HoloLens.

Meine Meinung: Ich bin sehr gespannt auf Windows 10, denn es soll mein angestaubtes Windows 7 in Rente schicken. Spieler hat Microsoft mit dem neuen DirectX eh schon an der Angel. Ich hoffe, dass sich das neue Betriebssystem aber auch mit anderen Merkmalen qualifiziert und ein würdiger Windows-8/8.1-Nachfolger wird. Wie sich neue Software-Bestandteile wie der IE-Nachfolger Microsoft Edge gegen die etablierte Konkurrenz schlägt, ist noch mal ein eigenes Kapitel. Das Konzept „persönlicher Browser“ ist zumindest ansprechend. Der VR-Brille von Microsoft stehe ich allerdings skeptisch gegenüber: Ja, sie ist eine tolle Erfindung und sicher eine Bereicherung für uns. Ich fürchte nur, dass man mit der HoloLens womöglich mal komplett in die virtuelle Welt eintaucht – und die Realität um sich herum vergisst …

Die Keynote -Highlights im 3,5-Minuten-Video.

LG G4: Auch ein Rücken kann entzücken

Lg G4
Mit seiner ledernen Rückseite macht das LG G4 optisch einiges her.

Nach dem Galaxy S6 und S6 Edge sowie dem HTC One M9 kommt auch LG mit einem neuen Top-Smartphone um die Ecke: Das LG G4 reiht sich in puncto Hardware-Ausstattung in die Oberliga ein. Neben einem 5,5-Zoll-Display mit mehr Pixeln als die meisten Fernseher, einem sechskernigen Prozessor und satten 3 Gigabyte Arbeitsspeicher packt LG flinken LTE-Mobilfunk, WLAN-ac und Bluetooth 4.1 ins Gerät.

Offizielle Produktdaten:
• CPU: Qualcomm Snapdragon 808 mit X10 LTE
• Bildschirm: 5,5 Zoll (ca. 14 cm), Quad HD IPS Quantum Display (2560 x 1440, 538 ppi)
• Speicher: 32 GB eMMC ROM, 3 GB LPDDR3 RAM / microSD Speicher-Slot für bis zu 2 TB
• Kamera: Rückseite 16 MP mit F1.8 Blende (Lichtstärke) / OIS 2.0, Front 8 MP mit F2.0 Blende (Lichtstärke)
• Batterie: 3.000 mAh (austauschbar)
• Betriebssystem: Android 5.1 Lollipop
• Abmessungen: 9 x 76.1 x 6.3 – 9.8 mm
• Gewicht: 155 g
• Netzwerkunterstützung: LTE 300Mbps, HSDPA+ 42 Mbps
• Verbindungstechnologien: Wi-Fi 802.11 a/b/g/n/ac; Bluetooth 4.1LE; NFC; USB 2.0; Miracast
• Farben: Metallic-Silber, Metallic-Gold, Keramik-Weiß; Naturleder: Schwarz, Braun, Rot; Weitere: Expert-Modus, Intervall-Aufnahme, Quick Shot

Nicht gänzlich neu, dennoch eine Seltenheit: Das LG G4 gibt es wahlweise mit einer Rückseite aus edlem Leder (Preis: 699 Euro, normale Version: 649 Euro). Zudem ist das Smartphone-Display leicht gekrümmt und soll sich so besser ans Gesicht schmiegen (beim Telefonieren). Das LG G4 ist das erste Smartphone mit der hauseigenen UX-4.0-Nutzeroberfläche, die mit „Quick Shot“ (Kameraschnellstart) , „Smart Gallery“-Funktion (optimierte Galerie), „Smart Notice“ (personalisierte News) und „Quick Help“ (Hilfe zur Gerätehandhabung) ausgerüstet ist. Dank einer Partnerschaft mit Google erhalten Käufer eines LG G4 100 Gigabyte Cloud-Speicher für zwei Jahre kostenlos. Einige Volkswagen-Modelle unterstützen zudem „MirrorLink“ – eine Technik, die den Displayinhalt des LG G4 auf das Amaturenbrett überträgt.

Zum 28. April 2015 startete der Verkauf in Korea. Demnächst soll es in rund 180 weiteren Ländern verfügbar sein.

Meine Meinung: Ein Smartphone ist ein Gerät, das man ständig mit sich rumträgt, aus der Tasche packt und drauf starrt. Klar, sollte die Technik auf aktuellem Stand sein. Wichtiger finde ich aber, dass das Smartphone auch optisch was hermacht. Am besten ist es individuell – besonders gut hat das Motorola mit dem eigenen Konfigurator umgesetzt (Link). Hier wählen Sie Farbe, Material und gegebenenfalls Gravur selbst. LGs G4 mit Lederrückseite ist schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Gut so!

Intel Skylake: Namen und Spezifikationen

Intel Skylake
Intels Skylake-Generation zum ersten Mal mit konkreten Modellnamen.

Ende 2015 löst Intels Skylake-Baureihe die aktuellen Haswell- (Desktop) und Broadwell-Chips (Mobile) ab. Im Internet kursieren bereits konkrete Modellnamen und erste Prozessormerkmale. Eine von benchlife.com veröffentlichte Tabelle nennt zehn Skylake-Chips für die neue Plattform 1151, darunter das Flaggschiff Core i7-6700K und den kleinsten Einsteiger Core i5-6400T. Beide sind native Quad-Cores, aber nur der Core i7 verarbeitet dank Hyperthreating bis zu acht Tasks gleichzeitig. Dafür begnügt sich der Core i5 mit T-Suffix laut Tabelle mit nur 35 Watt (TDP). Was in Hinblick auf Energieeffizenz die bislang nicht geleakte Core-i3-Reihe der Skylake-Generation bietet, lässt sich nur erahnen.  Fakt ist, dass Intel auf den neuen 14-Nanometer-Fertigungsprozess setzt. Außerdem ist klar, dass frische Chipsätze ebenfalls erscheinen werden. Als Namen machen der Z170, Z150, Q170, Q150, B150 und H110 die Runde. Spannend bleibt auch, was es mit der Unterstützung von DDR4 und DDR3L auf sich hat.

Meine Meinung: Seit der zweiten Core-i-Serie hat sich hinsichtlich der Prozessorleistung eher wenig getan; Intels Augenmerk lag klar auf der integrierten Grafiklösung. Ich hoffe, Intel nutzt die neuen Technologien (DDR4, 14 nm), um deutlich mehr Tempo aus den Chips herauszuholen.