AMD Radeon R9-390X (Fiji): Klein dank Wasserkühler

AMD Radeon R9-390X – Design
Für eine High-end-Grafikkarte fällt die R9-390X offenbar sehr kurz aus – dank High Bandwidth Memory.

Update (7. Mai 2015): Fiji-Design gesichtet
Die Radeon R9-390X kommt voraussichtlich in zwei Versionen auf den Markt: Zum einen will AMD eine klassische Version mit Luftkühler bringen, zum anderen ist ein kompaktes Modell mit Wasserkühler geplant, berichtet chiphell.com. Weil durch den Einsatz von neuer HBM-Technik keine Speicherbausteine um die GPU platziert werden müssen, fällt die Grafikkarte selbst vergleichsweise kurz aus – 20 Zentimeter Länge behauptet die Quelle. Der Wasserkühler bedeckt offenbar die komplette Karte und somit auch die hitzigen Spannungswandler, für die demnach kein separater Lüfter benötigt wird.

Original-Meldung vom 1. Mai 2015
Während Nvidia mit der Maxwell-Generation seit Monaten neue Grafikkarten auf den Markt hat (etwa GTX 980 und 960), warten die AMD-Fans weiterhin vergeblich auf den Konter. Das derzeitige Top-Modell Radeon R9-290X hat schon über 1,5 Jahre auf den Buckel und hingt der Konkurrenz nicht nur in Sachen 3D-Leistung, sondern auch bei der Energieeffizienz hinterher. Gleichzeitig gibt es mit AMDs Freesync-Technik und DirectX 12 von Microsoft wichtige Techniken, die entweder nur wenige AMD-Grafikkarten unterstützen oder nur zu Teilen. Höchste Zeit also, dass die unter dem Codename Fiji bekannte neue Grafikkartengeneration erscheint. Frische Infos deuten auf einen Release im August hin; zur Spielemesse E3 im Juni könnte eine offizielle Ankündigung erfolgen.

AMD Radeon R9-390X – Specs
Die Webseite videocardz.com hat inoffizielle Infos zur Radeon R9-390X von AMD veröffentlicht. Inwiefern diese wahr sind, lässt sich derzeit nicht endgültig klären.

Was bietet AMDs R9-390X?
Die Info zum Termin stammt von hotchips.org, wonach AMD am 25. August eine Präsentation über neue Grafiktechnologie und Speicher halten will.  Es ist denkbar, dass es dabei um das kommende Top-Modell R9-390X mit sogenannter HBM-Technik geht. Das Kürzel steht für High Bandwidth Memory; der gestapelte Speicher (produziert von Hynix) soll bei der R9-390X mit 4.096 Bit angebunden sein.  Gerüchten zufolge erlaubt das maximal 4 Gigabyte Grafikspeicher, wobei AMD dank eines Verbunds wohl die doppelte Menge unterbringen möchte. Von den für 3D-Berechnungen wichtigen Stream-Prozessoren sind vermutlich 4.096 an Bord. Für eine Oberklasse-Grafikkarte typisch bekommt die Karte über zwei externe Anschlüsse Strom. Wobei noch unklar ist, ob je ein 6- und 8-Pin-Stecker oder zwei 8-Pin-Stecker vorgesehen sind.

Meine Meinung: Es wird höchste Zeit, dass AMD die Fiji-Generation auf den Markt bringt. Denn  auch wenn die aktuellen Modelle keineswegs schlecht sind, hat Konkurrent Nvidia momentan die besseren Grafikkarten im Angebot – auf 3D-Leistung und Energieeffizienz bezogen. Außerdem belebt Konkurrenz den Markt: Also los AMD, haltet eure Fans (ich bin auch einer) nicht noch länger hin!

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